Kashmir - Ladakh - Zanskar

Trekking zu verborgenen Klöstern

Reiseprogramm

1. Tag: Abflug nach nach Delhi, 218 m,. Ankunft in der Nacht.
2. Tag: Weiterflug nach Leh, 3500 m, am frühen Morgen nach einer Erfrischungspause. Bei guter Sicht können Sie vom Flugzeugfenster aus Pakistans Achttausender ausmachen – vom 8125 Meter hohen Nanga Parbat bis zum 8611 Meter hohen K2, dem zweithöchsten Berg der Erde. Bezug der Hotelzimmer für zwei Nächte. Ihr Bergführer bespricht mit Ihnen das Programm Ihrer Trekkingreise in Kashmir. Erste Impressionen von Ladakh erhalten Sie beim Besuch des Königspalastes und beim Bummel durch den Bazar. [F/M/A]
3. Tag: Die Klöster Tikse und Hemis gehören zu den beeindruckendsten in "Kleintibet". Tikse thront in imposanter Lage hoch über dem Indus-Fluss. Hemis, 3800 m, die reichste Klosteranlage Ladakhs, erreichen Sie nach kurzer Fahrt entlang dem Indus in Richtung Süden. Hier befinden sich eine bedeutende Bibliothek, wertvolle Buddhabronzen des 12. Jahrhunderts und farbenprächtige Fresken. Aber auch der alte Königspalast von Shey ist sehenswert. Bei Besichtigungen und Spaziergängen gewöhnen Sie Körper und Geist an die Höhe. Letzte Hotelnacht in Leh. [F/M/A]
4. Tag: Die Kultur des alten Königreiches Kashmir, die vor einem Jahrtausend auch Ladakh dominierte, begegnet Ihnen auf der Fahrt entlang dem gewaltigen Indus-Fluss nach Lamayuru (125 km/5 h). Unterwegs besichtigen Sie das Kloster Alchi, ein Juwel buddhistischer Kunst aus dem 11. Jahrhundert, dessen Tempel wertvollste Kunstschätze des Westhimalaya bergen. Das Holzportal im Stil nordindischer Hindutempel, die fünf Meter hohe Statute des Buddha Maitreya und hervorragend erhaltene Wandmalereien gehören zum Weltkulturerbe. Schließlich erreichen Sie das bedeutende Kloster Lamayuru, 3600 m, das dem Rotmützenorden angehört. Schon von weitem ist die Tharpaling-Gompa zu erkennen, umgeben von einer bizarren Bergwelt. Sie treffen auf Tragtiere und Begleiter und übernachten erstmals im Zelt. Hier beginnt Ihr anspruchsvolles Zelt-Trekking in Indien, das Sie auf dem Zanskar-Treck vom Kloster Lamayuru bis Darcha führen wird. [F/M/A]
5. Tag: Beginn des Zanskar-Trecks beim Kloster Lamayuru, nicht ohne dem heiligen Bezirk am Morgen noch einen Besuch abgestattet zu haben. Sie wandern zunächst ein Stück weit zur Ortschaft Lamayuru hinab, bevor nach einer Flussquerung der Aufstieg in die Zanskar-Berge beginnt. Den Gepäcktransport besorgen jetzt die Pferde. Erste "Schlüsselstelle" ist der Prikti La (La = Pass), 3730 m, von dem Sie zur Ortschaft Shilla mit ihren Aprikosenbäumen absteigen. Sie überschreiten den Shillakong-Bach auf einer sicheren Brücke und wandern entlang seinem rechten Ufer bis zur Siedlung Wanla, 3280 m. In der Nähe des gleichnamigen Klosters wird heute das Lager eingerichtet. Hm ↑300 ↓600 Gz 3,5 h [F/M/A]
6. Tag: Die Shillakong-Schlucht ist mit ihren engstehenden, 100 Meter hohen, lotrechten Wänden ein sensationelles Erlebnis. Der Bach wird mehrmals an sicheren Stellen gequert, bis nach einem langen Wandertag die Zelte bei der Siedlung Sumdo, 4200 m, stehen. Am Abend genießen Sie die Spezialitäten, die der Koch mit einfachen Mitteln zubereitet hat. Hm ↑1000 ↓100 Gz 8 h [F/M/A]
7. Tag: Der 5100 Meter hohe Nigutse La stellt eine erste große Herausforderung dar. Während der Besichtigungstage haben Sie sich schrittweise an die Höhe herangetastet, so dass Sie den ersten großen Pass gut beschreiten können. Wichtig ist, dass Sie langsam gehen und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Bei klarem Wetter entschädigt er alle Mühen mit einer grandiosen Aussicht auf die Gebirgswelt von Ladakh. Abstieg zum Lager bei Doksa, 4400 m. Hm ↑900 ↓700 Gz 6–7 h [F/M/A]
8. Tag: Schon folgt der nächste Pass: der 4850 Meter hohe Sirsir La ist die nächste Herausforderung auf Ihrer Trekkingreise in Kashmir. Der Anstieg wird zunächst von bizarren Felsformationen begleitet. Später wird die Landschaft weiter, wüstenartiger und nimmt die für das Zanskar typischen Pastellfärbungen an. Von der Passhöhe genießen Sie eine fantastische Aussicht auf die Berge der Zanskar Range. Oft blühen am Sirisir-Pass Glockenblumen und Enziane. Der anschließende Abstieg zur Oase Photaksar erfordert wegen des lockeren Bodens volle Konzentration. Die im tibetischen Stil errichteten Häuser der kleinen Siedlung befinden sich auf 4150 Meter Höhe inmitten der Felsberge des Zanskar und bilden mit den umliegenden grünen Terrassenfeldern ein Szenario von eigentümlicher Schönheit. Hier legen Sie eine Rast ein, bevor Sie noch ein Stück weiter zum Camp, 4250 m, unterhalb des nächsten Passes wandern. Hm ↑600 ↓750 Gz 8 h [F/M/A]
9. Tag: Während der kleine Bumitse La, 4365 m, technisch leicht ins Hochtal von Photang hinüberleitet, wo auf saftigen Wiesen Dzos und Yaks weiden, eröffnen sich im Weiterweg über das Zanskar-Hochplateau nach jeder Kuppe neue, spektakuläre Landschaften mit immer wieder anderen Farbgebungen. Zunehmend steilt sich der Weg auf in Richtung Senge La, 4950 m, dem großen Ziel des heutigen Tages. Die Königsetappe präsentiert von der Passhöhe die Kulisse der Zanskar-Berge in voller Schönheit. Hoch über dem Zanskar-Fluss folgen Sie jetzt einem steilen Pfad, der teilweise über Geröll und in Serpentinen zu Ihrem Lagerplatz, 4300 m, hinabführt. Nun haben Sie knapp die Hälfte des Zanskar-Trecks vom Kloster Lamayuru bis Darcha zurückgelegt. Hm ↑1000 ↓950 Gz 7–8 h [F/M/A]
10. Tag: Zwei Pässe um die 4400 Meter – Kiupa La und Murgum La – leiten zur Streusiedlung von Lingshed, die in grüne Gersten- und Hirsefelder eingebettet ist. Die Gompa von Lingshed, 3965 m, beherbergt rund sechzig Mönche und gehört zum Gelukpka-Orden, dessen Oberhaupt der Dalai Lama ist. Jeden Abend zaubert der Koch mit einfachen Mitteln ein schmackhaftes Drei-Gänge-Menue. Hm ↑500 ↓900 Gz 7 h [F/M/A]
11. Tag: Im Kloster Lingshed haben Sie vielleicht Gelegenheit an einer Morgenandacht der Mönche teilzunehmen. Dann verlassen Sie die tibetisch geprägte Siedlung und steigen in einigem Auf und Ab, später in steilen Serpentinen, hinauf zum Hanuma-Pass, 4755 m. Steil führt der Weg auch hinab, bevor Sie zu einer tief eingeschnittenen Schlucht gelangen, die oberhalb auf einem ausgesetzten Pfad passiert wird. Ab hier wird das Gelände zunehmend flacher und Sie wandern ein üppig bewachsenes Flussbett entlang zum Zeltcamp bei der Hirtensiedlung Snertse, 3830 m. Hm ↑700 ↓850 Gz 7 h [F/M/A]
12. Tag: Durch die Heimat von Blauschafen über den Parfi La, 3950 m, zur Ortschaft Pidmo. Wacholdergewächse und Blutberberitze begleiten Sie im Aufstieg zum Passhöhe. Dann steigen Sie ab zum rauschenden Zanskar-Fluss und folgen seinen Ufern bis zum Weiler Pidmo, 3450 m, wo wenige Familien nach alter Tradition leben, und die Zelte für eine Nacht aufgeschlagen werden. Hm ↑200 ↓600 Gz 6–7 h [F/M/A]
13. Tag: Das Trekking endet mit einer letzten Genuss-Etappe in Karsha, 3670 m. Entlang dem wilden Zanskar-Fluss wandern Sie weiter bis Pishu, 3470 m, steigen gemütlich nach Rinam auf und genießen den schönen Blick auf das Koster Tongde. Die Gompa von Karsha ist die größte und reichste des Zanskar. Sie befindet sich auf einem Hügel über dem gleichnamigen Dorf und gibt einen beeindruckenden Blick auf das ganze Tal frei. Letzte Zeltnacht und Abschied von den treuen Begleitern. Hm ↑600 ↓200 Gz 7–8 h [F/M/A]
14. Tag: Fahrt nach Kargil (254 km/8–9 h) durch die abwechslungsreichen Gebirgslandschaften von Zanskar und Ladakh mit herrlichem Blick auf den Siebentausender Nun und den Boktol-Gletscher. Das bedeutende Klostern Rangdum besichtigen Sie unterwegs. Die anmutige Ortschaft Sankoo im Suru-Tal ist umgeben von farbigen Felsformationen. Bei Kartse Khar wurde eine sieben Meter hohe Felsskulptur des Buddha Maitreya aus dem Stein gemeißelt, die aus der Frühzeit des Buddhismus stammt. Kargil, 2676 m, ist die zweitgrößte Stadt in Ladakh, deren Bewohner ursprünglich tibetischer oder dardischer Abstammung waren. Heute leben hier nur noch wenige Buddhisten, aber tibetische und iranische Stilelemente schmücken noch immer die älteren Moscheen.Hotelnacht. [F/M/A]
15. Tag: Über den Zoji La, ein 3527 m hoher Pass, fahren Sie weiter nach Srinagar (204 km/7 h). Die schmale, teilweise ungeteerte und etwas luftige Straße führt über Sonamarg (Goldwiese) zu Füßen der Gletscher Thajiwas und Kolahoi entlang dem Drass-Fluss in die Hauptstadt Kashmirs, 560 m. Hier treffen Sie auf den zauberhaften Dal-See – ein weiterer Höhepunkt Ihrer Trekkingsreise in Kashmir – und beziehen für drei Nächte die Zimmer in einem der komfortablen Hausboote. [F/M/A]
16. Tag: Besichtigung von Srinagar mit Besuch der von Kaiser Jahangir im 17. Jahrhundert angelegten Moghul-Gärten, dem hindusitsichen Bergtempel Shankaracharya (371 v. Chr.) auf einem Hügel über der Stadt und weiterer schöner Gartenanlagen auf der östlichen Seite des Dal-Sees. Und am Abend genießen Sie es, sich in buntbemalten Shikharas durch die Kanäle des Himalaya-Venedig zum Nehru-Park rudern zu lassen. Im Hausboot auf dem Dal-See werden Sie dann zur Nachtruhe geleitet. [F/M/A]
17. Tag: Entspannung auf dem Hausboot oder Basar-Bummel, wo sich Asiens Düfte und Farben mischen. Oder Sie entscheiden Sie für einen Tagesausflug nach Gulmarg (fakultativ) und unternehmen eine Wanderung über Blumenwiesen zu Füßen schneebedeckter Berge. Letzte Übernachtung im Hausboot auf dem Dal-See. [F/M/A]
18. Tag: Flug nach Delhi und Stadtbesichtigung mit Freitagsmoschee, Rotem Fort und Qutab. Beim gemeinsamen Abschiedsabendessen lassen Sie Ihr Zelt-Trekking in Kashmir Revue passieren.
19. Tag: Eisenbahnfahrt nach Agra in die einstige Haupt- und Residenzstaddt der Mogulkaiser und Besichtigung des berühmten Grabmals Taj Mahal. Gemeinsames Nachtessen und späterTransfer zum Flughafen. [F/–/A]
20. Tag: Rückflug in die Schweiz


Voraussetzung:

Kondition die erforderlich ist für Gehzeiten bis 8 h und die Ueberschreitung von Pässen bis 5100 m. Höchster Lagerplatz 4400m.

Preis: ca. CHF 4735.-

Im Reisepreis enthalten:

Flüge Schweiz-Delhi und zurück. Freigepäck 23 kg
Flüge mit Jet Air oder Go Air Delhi-Leh und Srinagar-Delhi, Freigepäck 20 kg
Flughafengebühren
Bus- und Jeepfahrten, Zug laut Programm
Eintritte und Führer für Besichtigungen laut Programm
Vollpension, in Delhi nur Halbpension
3 x Hotel **, 1 x Hotel *, 3 x Hausboot***, jeweils im DZ
10 x Zweipersonenzelte mit Liegematte
Gruppen- und Toilettenzelt
Gepäcktransport durch Tragtiere, Freigepäck 15 kg
Trekkingbegleiter: Sirdar, Sherpa, Koch
Höhenmedizinische Ueberdruckkammer

Reiseleitung durch Noldi Würsch

Zimmeraufpreise: Einzelzimmer/Einzelzelt: Sfr. 595.-

Zusatzkosten: Visum und Trinkgelder ca. Fr. 150.-

AGB: Gemäss Web-Site: Bergfuehrer-noldi


 

Noldi Würsch
Diplomierter Bergführer
Oberbergstrasse 41
6390 Engelberg
Tel. +41 79 606 83 44
noldiwuersch@me.com

Aktuell:

Winter 2019 / 2020

 


 

30.November -

1. Dezember 2019

Skitouren - Einsteigerwochenende

für Anfänger

 


 

12. Januar -

17. Januar 2020

Skitourenwoche für Fortgeschrittene 
Gr. Spannort 3198, Uri-Rotstock 2926m u.a.
2000 m Abfahrten

 


 

4. November -

10. November 2019

Klettern in Thailand

 


 

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